Muttermal Untersuchung / Hautkrebsvorsorge - 1050 Wien

Hautkrebsvorsorge

Jährlich steigt die Anzahl der Personen die an einer Form von Hautkrebs erkranken in bedenklichem Ausmaß an. Aus diesem Grund nimmt das Thema Hautkrebs für mich einen besonderen Platz bei der Behandlung meiner Patienten ein. Um meinen Patienten helfen zu können Gefahren besser einzuschätzen und um moderne Hautkrebsvorsorge, Therapie und Nachsorge anbieten zu können, habe ich den Themen­bereich zu einem meiner großen Spezialgebiete gemacht. Ich besuche zahlreiche Kongresse zur Hautkrebsvorsorge und bilde mich laufend auf höchstem Niveau weiter.

Rechtzeitig erkannter Hautkrebs ist heilbar, deshalb sind regelmäßige Untersuchungen beim Dermatologen unerlässlich.

Hautkrebsvorsorge: Muttermalkontrolle

Die jährliche Muttermalkontrolle kann das Risiko an einer Art von Hautkrebs zu erkranken, deutlich senken.
Mittels Auflichtmikroskopie werden potentiell gefährliche Veränderungen sofort deutlich sichtbar. Je nach Notwendigkeit und Wunsch des Patienten kann hierbei eine Probebiopsie für eine histologische Untersuchung oder eine operative Entfernung in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.
Die Vorbeugung (primäre Prävention) soll helfen, die Krankheit gar nicht erst entstehen zu lassen und die Früherkennung (sekundäre Prävention) hat das Ziel den Hautkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen und behandeln zu können.

Risikofaktoren für Hautkrebs

Der größte und wichtigste Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die Einwirkung von UV-Strahlung durch zu langes Verweilen in der Sonne und exzessive Solarium Besuche. Neben genetischen Faktoren und positiver Familienanamnese, spielt der helle Hauttyp durch seine hohe Sonnen­empfindlich­keit ebenfalls eine wichtige Rolle. Patienten mit vielen Mutter­malen sowie Patienten, die nach einer Transplantation mit immun­suppressiven (die Abwehrreaktion im Körper unterdrückenden) Medikamenten therapiert werden, haben ein erhöhtes Risiko, an einer Form von Hautkrebs zu erkranken.

Zur Prävention biete ich meinen Patienten individuelle und hauttyp­gerechte Sonnenschutzberatung an.

Arten von Hautkrebs

Im Wesentlichen ist zwischen dem schwarzen und dem weissen Hautkrebs zu unterscheiden.

Der schwarze Hautkrebs (Melanom) entsteht aus Störungen innerhalb der Pigmentzellen der Haut. Dabei verhält es sich so, dass jene Zellen, die Melanin erzeugen, entarten und einen sehr aggressiven Krebs, sog. Melanome bilden. Melanome können rasch größer werden und dann auch Metastasen in Lymphknoten und inneren Organen bilden. Dabei ist die Farbe der Störung auf der Hautoberfläche meist schwarz oder dunkler Farbe. es gibt jedoch auch helle Varianten des Melanoms, welche schwierig zu erkennen sind. Das Melanom ist die gefährlichste Art des Hautkrebses und kann überall am Körper entstehen, auch an Nägeln und Fußsohlen. Ebenso können Schleimhäute und Augen davon betroffen sein.

Unter weissem Hautkrebs werden Basaliome und Plattenepithelkarzinome verstanden. Das Basaliom ist die häufigste Form von weißem Hautkrebs, gefolgt vom sog. Plattenepithelkarzinom. Der Hauptrisikofaktor für eine solche Erkrankung ist ein lebenslanges übermäßiges Verweilen in der Sonne. Die sog. Aktinischen Keratosen stellen hierbei eine Frühform von weißem Hautkrebs dar. Etwa 10% dieser Frühformen gehen in ein Plattenepithel­karzinom über, welches eine sehr aggressive Form von weißem Hautkrebs darstellt. Um die Risikofaktoren einschränken zu können und gegebenenfalls eine ausgebrochene Erkrankung in den Griff zu bekommen, ist eine frühzeitig beginnende und konsequente Behandlung entscheidend. Daher ist es unerlässlich, regelmäßige Untersuchungen der Haut durch einen Dermatologen vornehmen zu lassen.

Behandlungen

Potentiell gefährliche Hautveränderungen können mit einer Probebiopsie histologisch genauer untersucht werden oder operativ in örtlicher Betäubung entfernt werden. Neben dem operativen Verfahren existieren Lokaltherapien wie sie etwa durch den Einsatz immunaktivierender Cremen ermöglicht wird, sowie eine photodynamische Therapie.

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